Vielfach ausgezeichnet: Der Fassadenkollektor

Hochleistungs-Vakuumröhren werden mit halbtransparenten CPC-Spiegeln ausgestattet und in eine moderne Elementfassade integriert. Dieses System kombiniert alle architektonischen und gebäudetechnischen Anforderungen an eine nachhaltige Bauweise moderner Büro- und Wohngebäude mit Glasfassaden wie Transparenz, Raumausleuchtung, Wärmeschutz, Sonnenschutz sowie die aktive solare Wärmeerzeugung für Heiz- und Kühlzwecke.

Aufbauend auf dem Know-how der Ritter Gruppe (Kollektorentwicklung) entstand dieses innovative Produkt in enger Kooperation mit der Hydro Building Systems GmbH/WICONA (Fassadenentwicklung), der Frener & Reifer Metallbau GmbH, dem Institut für Baukonstruktion der Universität Stuttgart, der Technischen Universität München, dem Forschungs- und Testzentrum Stuttgart am ITW sowie dem Steinbeis-Institut SOLITES.


Mit der Sonnenkollektorfassade ist der Schritt vom Sonnenkollektor, der schlicht an oder auf das Gebäude montiert wird, zum ästhetischen multifunktionalen Bestandteil verglaster Gebäude gelungen. Von außen betrachtet schimmern halbtransparente CPC-Spiegel in alle Richtungen im gleichmäßig kühlen Schwarzblau der Vakuumröhrenabsorber, den elegant-technischen Eindruck, den Glasfassaden ohnehin ausstrahlen, noch verstärkend. Von innen erscheint das Sonnenlicht gedämpft, gleichmäßig verteilt und blendfrei, während die Perforation des Spiegels der Außenwelt dezent ein faszinierendes Muster verleiht.

Der semitransparente CPC-Spiegel bündelt alles direkte und diffuse Licht auf die Vakuumröhren und reduziert so den Wärmeeintrag der Glasfassade und damit den Kühlbedarf des Gebäudes um 70-90 %. Dabei ersetzt er sowohl Jalousien als auch Sonnenschutzglas.
Die Kollektorfassade liefert ganzjährig Temperaturen über 80 °C zur Gebäudeheizung oder –kühlung, sowie zur WW-Bereitung.