Frostschutz

Um die Solaranlage vor dem Einfrieren zu bewahren, wird sie bei Frostgefahr mit kleinen Wärmemengen bei niederer Temperatur versorgt. Dazu schaltet die Solaranlage in Intervallen ein und läuft für den Frostschutz wenige Stunden pro Jahr. Um die Temperaturen zu minimieren, läuft die Solaranlage ohne Zuführung von Netzwärme im hydraulischen Kurzschluss, bis sich ihre Temperatur der Frostgrenze nähert. Für den aktiven Frostschutz ist mit weniger als 2 % des Kollektorertrages zu rechnen.

Auch bei einem Stromausfall ist sichergestellt, dass die Anlage nicht einfriert. Im Frostschutz-Notbetrieb bei Stromausfall strömt ein kleiner Volumenstrom Netz-Vorlaufwasser direkt durch die Kollektoren und zurück in den Netzrücklauf. Die Gewährleistung dieses Frostschutz-Notbetriebes übernimmt eine unterbrechungsfreie Stromversorgung und eine kleine Pumpe, die parallel zur Solarpumpe geschaltet ist.