Unschlagbar: Wasser als Wärmeträger

Der Betrieb mit Wasser:
• ermöglicht die einfache, direkte Anbindung an das hauseigene Wärmenetz
• spart teure Aggregate wie Wärmetauscher, Entlüfter, Ventile, Pumpen sowie Misch- und Regeltechnik
• reduziert gegenüber Wasser/Glykol bei gleichem Druckverlust die Rohre um eine Dimension
• senkt dadurch drastisch die Oberflächenverluste und halbiert die kapazitiven Verluste beim morgendlichen Aufwärmen und beim nächtlichen Abkühlen
• ist die Voraussetzung für den Einsatz eines ertragsoptimierten und dadurch kleineren Speichers
• erspart die hohen einmaligen und laufenden Kosten, die mit jedem für ein Frostschutzmittel verbunden wären
• senkt extrem Kosten und Dauer von Inbetriebnahme und Reparaturarbeiten
• sichert eine lange Lebensdauer bei nahezu gleichbleibender Leistung
• beseitigt alle Risiken, die mit der thermischen Stagnation verbunden sind und
• minimiert die laufenden Wartungs- und Verbrauchskosten.
• erhöht deutlich den Kollektorwirkungsgrad.

Die Anlagenverrohrung wird aus geschweißtem FW-Stahlrohr erstellt. Die Verbindung der Kollektorzeilen mit dem geschweißten Stahlrohrnetz wird über Edelstahlwellschläuche erstellt. Die Anforderungen an die Wasserqualität orientieren sich an der deutschen Norm VDI 2035. Wenn das Wasser aus dem FW-Wärmenetz folgende Werte und Eigenschaften aufweist, kann es ohne weitere Prüfung auch als Füllwasser der solarthermischen Großanlage verwendet werden:

• Leitfähigkeit: 50 μS/cm ≤ Leitwert ≤ 100 μS/cm
• pH-Wert: 7,0 ≤ pH-Wert ≤ 9,0
• Chlorid-Ionen: ≤20 mg/Liter
• keine Zusatzstoffe (Inhibitoren, Antikorrosionsstoffe, …)
• Aussehen: klar, frei von Partikeln, geruchsneutral